Drucker

Drucker

Was vor einigen Jahren noch über die Schreibmaschine auf Papier gebracht wurde, wird heutzutage über den PC und einem angeschlossenen Drucker erledigt, den man vielerorts vorfindet.

Drucker ist nicht gleich Drucker!

Noch bis Anfang der 90er Jahre standen die sogenannten Nadeldrucker im Vordergrund.

Bei ihnen erfolgt der Druckvorgang über Nadeln, die auf ein Farbband schlagen, das sich zwischen Papier und Druckkopf befindet. Je mehr Nadeln ein Drucker dabei besitzt, desto enger sind die Bildpunkte und desto besser der Druck. Allerdings macht sich dies dann aber auch an einer abnehmenden Geschwindigkeit deutlich, die maximal bei 1000 Zeichen pro Sekunde liegen kann.

Der Drucker eignet sich sowohl für monochrome als auch für farbige Drucke, wobei letztere vom Druckbild her sicherlich mit Tintenstrahldruckern oder Laserdruckern nicht mithalten können.
Da man bei diesen Druckern jede Art von Papier verwenden kann, die Druckkosten niedrig sind und diese Geräte sehr lange halten, werden sie auch noch heute gerne in der Industrie und im Handel für Protokolle, an Automaten oder Kassen eingesetzt.

Die Tintenstrahldrucker, die gleichermaßen wie die Nadeldrucker zu den Matrixdruckern zählen, erzeugen ihren Druck durch einen Tintenstrahl, der über eine Düse aus dem Druckkopf kommt. Dieser zerfällt in Tropfen, die wiederum elektrisch aufgeladen und dann ausgestoßen bzw. ausgepresst werden, sodass letztendlich auf dem Papier der Druck entsteht.

Damit ein besonders guter Druck erfolgt, ist es angebracht, bei diesem Drucker ein Spezialpapier mit hoher Saugkraft zu verwenden insbesondere dann, wenn man Grafiken zu Papier bringen will.

Der Vorteil sind die niedrigen Herstellungskosten, der Nachteil hingegen sind die teilweise hohen Kosten der Tintenpatronen.
Verwendung finden die Tintenstrahldrucker in vielen Privathaushalten sowie in Büros, wobei in letzteren sie in Konkurrenz mit den Laserdruckern stehen.

Bei den Laserdruckern und erfolgt der Druck in einem Durchlauf als eine vergleichbare Elektrofotografie. Dabei wird ein Photoleiter elektrisch aufgeladen und im Anschluss trägt ein Laserstrahl die darauf abgebildeten Stellen ab, was dann wiederum auf dem Papier sichtbar wird.

Der Vorteil bei einem Laserdrucker ist zum einen die Tatsache, dass er in kürzester Zeit recht viele Ausdrucke macht, wobei dies bis zu 1000 Seiten pro Minute sein können.
Die Qualität ist sowohl bei Texten als auch bei Grafiken hochwertig und es spielt zudem keine Rolle, welche Papiersorte dabei verwendet wurde.